1, 2, 3 UND NULL oder DIE WICHTIGSTEN DIMENSIONEN IM VERGLEICH

Als selbstbewusstes Subjekt ist die Kommunikation mit dem anderen Teil von allem, dem Rest, dem Abgegrenzten nicht nur denkbar, sondern möglich und experimentell erfahrbar.

Es lässt sich das Andere als Einheit denken, als Wesen, zu dem man sich ins Verhältnis setzen, mit dem man interagieren kann. Ein liebevoller Umgang mit ihm wird einen anderen Verlauf nehmen, als ein ablehnender oder feindseeliger. Die Antwort des Anderen ist auch eine Wirkung unseres Tuns.

Das Andere ist unberechenbar, frei, allumumfassend und für uns Subjekte letztlich unbegreiflich. Trotzdem lassen sich statistische Aussagen treffen. Für ein höheres Maß an aufgebrachter Liebe wird eine positive Entwicklung der Zustände eher erfahrbar sein, als beim Fehlen von Liebe, wo dagegen negative Erfahrungen sich häufen werden.

Das Dasein von Liebe ist Heilung und Glück, an ihrem Fehlen leiden wir. Diese beiden Zustände sind nicht austauschbar, ohne den Verlust allen Sinns. In dieser ausgerichteten Eindeutigkeit ist die Dimension der Liebe nur dem Vergehen der Zeit vergleichbar. Während die Zeit eine echte Richtung hat, einem eindimensionalen Strahl gleicht, besitzt die Liebe im mathematischen Sinne keine Dimension mehr. Sie Stellt den Punkt dar, auf den alles zuläuft.

Ich, als bewusstes Subjekt wiederum, bin vom Rest durch eine Oberfläche getrennt. Meine Schnittstelle zum Anderen besitzt somit zwei, wenn auch gekrümmte, Dimensionen. Ich kann mich in drei Richtungen durch den Raum dieses Universums bewegen. Niemals jedoch kann ich das Andere verlassen, solange ich bei mir selbst bleibe. Die Liebe hingegen lässt mir die Freiheit mich abzuwenden. Und doch wird sie immer da sein, wenn ich es nur will.

Abgesang

Abgesang2

Der Naturkreislauf durchtrennt, gerade gerückt und Einbahnstraße. Ein Weg ohne Verbindung zum Davor und zum Danach.

Doch viele wollen ihn gehen und immer mehr. Eng wird der Weg und schmal, findet schon jetzt sein Ende für viele.

Eingebettet in das Ende liegt er da und bedroht jeden, der den Blick hebt. Die Hoffnung bleibt auf der Strecke, sie wird das Ende zuletzt erreichen.

Nur eine andere Vergangenheit kann hier noch Zukunft schaffen.

Abgesang1

Über die Fortpflanzung der Meme bei den Menschen

Meme entstehen als Geschöpfe der menschlichen Erkenntnis.

Danach vermehren sich Meme erst durch Überzeugungsarbeit in persönlicher Kommunikation zwischen den Menschen.

Flächendeckende Verbreitung finden die Meme dann durch Kulturtechniken wie Ideologien oder Propaganda.

Ein Höchstmaß an Fruchtbarkeit wird durch das Entwickeln struktureller Rahmenbedingungen erreicht, welche bei den Menschen, in Form grundlegender kultureller oder zivilisatorischer Werte automatisiert zu Vermehrung führen.

Kursiv gefragt

Hat der Kapitalismus die Kontrolle über die Zuchtwahl unserer Gene? Durch Ausschluss derer, die zu Grund gehen ohne Nachkommen, weil unbrauchbar als Konsument und Produzent?

Oder spielt es keine Rolle mehr, weil die Evolution viel weiter ist, als unser Denken sehen kann?

Geht es in einem eigendynamischen System am Ende darum, Räume mit lebensfähigen Ideen zu besetzen, die Trigger sind für eine Folgeaktivität und Folgeideen?

Ist es zu schräg, sich zu fragen, ob die Evolution der Meme schon befähigt ist, die genbasierte Biomasse zu bewegen?

Industriegedicht

Die große Eigendynamik ist

Man nutzte die 1. Industrielle Revolution, bis die Blutpumpe Verdun ein Update des Vorstellungsvermögens vonnöten machte.

ARBEITERMASSE UND MASSENKONSUMENT

Man nutzte die 2. Industrielle Revolution, bis den Sieg im  Kalten Krieg ein Update der outgesourcten Intelligenz errang.

ARBEITERMASSE UND MASSENKONSUMENT

Man nutzte die 3. Industrielle Revolution, bis im Clash of Civilisations ein Downgrade des Weltverständnisses die Fesseln der Eigendynamik löste.

ARBEITERMASSE UND MASSENKONSUMENT

Nun herrscht Industrie 4.0
durch automatisierte
und individualisierte Lenkung.

DER MENSCH ALS KONSUMENT
DER MENSCH ALS UNIKAT
DIE MENSCHHEIT ALS MASSE

Die große Eigendynamik führt

Ein Zentner Zeit

In den Siebzigern erschienen Gegenwart und Zukunft hell.

In den Achtzigern starb die Zukunft und die Gegenwart wurde rosa gefärbt.

In den Neunzigern gab es nur noch Gegenwart. Das wurde gefeiert.

In den Nullerjahren wurde die Gegenwart verkauft.

In den Zehnerjahren erschienen Zukunft und Gegenwart wieder, auferstanden aus den Fehlern der Vergangenheit.